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Beratungsstelle für behinderte Menschen
Tel: +43 (0)1 / 92 914 92 |
Fax: +43 (0)1 / 92 914 92-33 | E-Mail: info@zfk.at
Wassergasse 2 (Eingang Erdberger Lände), A-1030 Wien


Ich wurde am 10. März 1979 in Kamienna Góra in Polen geboren. Ich war eine Frühgeburt mit Sauerstoffsmangel. Meine Geburt dauerte 48 Stunden. Seit meiner Geburt bin ich behindert und habe einen hohen Hilfe und Unterstützungsbedarf.
Ich will in einer eigenen Wohnung leben. Ich will berufstätig
sein. Ich will so leben, wie Personen ohne Behinderung auch. Nicht
mehr, aber auch nicht weniger.
Ich will so leben, wie Personen ohne Behinderung auch. Nicht mehr, aber
auch nicht weniger.
Aufgrund meiner Behinderung brauche ich dazu Persönliche Assistenz.
Persönliche Assistenz ist eine Dienstleistung, die mir ein
selbstbestimmtes Leben ermöglicht.
Ich habe in vollbetreuten, fremdbestimmten Wohngemeinschaften gelebt. Ich war in der Beschäftigungstherapie ohne Beschäftigung.
Seit August 2009 lebe ich in einer eigenen Wohnung. Ich habe 24 Stunden Persönliche Assistenz. Die Persönliche Assistenz außerhalb meiner Arbeit finanziere ich mit der Pflegegeldergänzungsleistung. Das ist eine Geldleistung des Fonds Soziales Wien (FSW).
Seit März 2010 bin ich Beraterin im Zentrum für Kompetenzen, einer Beratungsstelle für behinderte Menschen in Wien. Jetzt unterstütze ich behinderte Menschen auf ihrem Weg, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. In der Arbeit bekomme ich Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz (PAA), finanziert vom Bundessozialamt (BSB).
Die Stadt Wien streicht dem Zentrum für Kompetenzen, einer Peer Beratungsstelle für behinderte Menschen, die Fördermittel für die Beratung im Bereich der Persönlichen Assistenz. Diese Beratungsstelle hat mich ernst genommen. Sie hat meinen Wunsch, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, respektiert und mich auf dem Weg dahin unterstützt.
Wenn die Stadt Wien dem Zentrum für Kompetenzen die finanziellen Mittel streicht, ist meine berufliche Zukunft dramatisch bedroht. Damit würde eine Welt für mich zusammenbrechen. Dadurch verliere ich auch die Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz. Infolge muss ich meine Wohnung aufgeben und wieder zurück in die Vollbetreuung. Eine Vollbetreuung ist nur möglich, wenn ich einen Beschäftigungstherapieplatz habe.
Für mich wäre das eine Katastrophe. Ich will nie wieder fremdbestimmt leben.
Warum, Frau Stadträtin? Ich frage Sie, Frau Mag.ª Sonja Wehsely!
Mehr zu dem Thema unter der Hotline 0699 192 914 96, auf der Homepage www.zfk.at und unter der e-mail Adresse warum-wien@gmx.at.
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